Matthias Brix Photography

 

Kleines Granatauge

 

 

 

Indian Spirit
Indianische Weisheiten

 

 

Rückkehr des Geistes

 

Lauscht, o meine Ohren, lauscht, so wie das Rehkitz in den
Wäldern auf seine Mutter lauscht, Ihr aber, meine Ohren,
lauscht auf die Worte des Geistes.
Schaut, o meine Augen, schaut, so wie der Otter nach seinen
Kindern schaut, Ihr aber meine Augen, schaut auf den Weg
des Geistes.
Fühlt, o meine Finger, fühlt, so wie das Junge die warme
Zunge des Bären fühlt, Ihr aber, meine Finger, fühlt die
Berührung des Geistes.
Tag für Tag werde ich Kraft aus Dir sammeln, denken und
doch meine Gedanken zum Stillstand bringen, so wie die
Ruhe des Sommers das Wasser eines Teiches stille werden
läßt.
Wenn mein Herz zur Ruhe gekommen ist, wenn meine Gedan-
ken schweigen, wenn ich meinen Stolz vergessen habe,
wenn ich von Liebe für alle Deine Geschöpfe erfüllt bin,
dann führe mich o Großer Vater.
In deiner Liebe möchte ich wachsen, o Ältester, bis aller Haß
verschwindet, bis alle neidvollen und eifersüchtigen und un-
wichtigen Gedanken weggeblasen sind, so wie der Wind den
Nebel aus dem Tal bläst.
Ich war schwach, nun aber machst Du mich stark; ich war
stolz, nun aber werde ich bescheiden sein; ich war von
schlechten Gedanken erfüllt, nun aber sind sie für immer
verschwunden, so wie der weise Jüngling seine Kindheit hin-
ter sich läßt und zum Manne wird.
Ich sehne mich, o Großer Vater, nach Deinem Geiste. Zu den
schweigsamen Orten gehe ich, um danach zu suchen, so wie
der Adler zur Sonne emporsteigt.
Tief in den Schlaf hinein werde ich gehen, um meinen Geist
zur Ruhe zu bringen. In die Finsternis werde ich gehen und
kein Übel fürchten.
Auf den Füßen meines Atems werde ich die Himmel durch-
queren, und die weite des Raumes wird wie die Höhlung
meiner Hand sein, wodurch ich eindringe, so wie der Blitz
Himmel und Erde berührt.
Dann wird Dein Geist kommen, o Du Mitte allen Seins; wenn
das Licht der äußeren Welt schwindet, wird das Licht der
inneren Welt aufglühen, und wie auf Wogen von Herrlich-
keit werde ich in Deine Nähe und in Deine Weisheit getra-
gen werden.

(Im Zeichen des Regenbogens - IRISIANA VERLAG-1978)

Gans

 

 

 

WENN DEIN PFERD TOT IST, STEIG AB

Doch im Leben versuchen wir oft andere Strategien.

 

1. Wir besorgen eine stärkere Peitsche.
2. Wir wechseln die Reiter.
3. Wir sagen : "So haben wir das Pferd doch immer geritten."
4. Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
5. Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
6. Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
7. Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wieder zu beleben.
8. Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
9. Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.
10. Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.
11. Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
12. Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.
13. Wir erklären: "Kein Pferd kann so tot sein, daß man es nicht noch schlagen könnte."
14. Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.
15. Wir machen eine Studie, ob es billigere Berater gibt.
16. Wir kaufen etwas zu, das tote Pferde schneller laufen lässt.
17. Wir erklären, daß unser Pferd "besser, schneller und billiger" tot ist.
18. Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
19. Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für Pferde.
20. Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.

Otter

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Wir haben unser Land und unsere Freiheit verloren,

aber noch haben wir unsere Art zu denken und zu leben bewahrt.

Als Indianer könnten wir einen bedeutenden Beitrag zu eurer Kultur leisten.
Nur wenigen Weißen kommt es in den Sinn, daß auch die Menschen anderer Hautfarbe,
seien sie nun rot oder schwarz oder gelb, sich Gedanken darüber machen,
wie diese Welt besser werden könnte.
Vieles ist verrückt in der Welt des weißen Mannes.
Wir glauben, daß die Weißen sich mehr Zeit nehmen sollten, um mit der Erde,
den Wäldern und allem, was wächst, vertrauter zu werden,
statt wie eine in Panik geratene Bisonherde herumzurasen.
Wenn die weißen Menschen auch nur einige unserer Ratschläge befolgten,
fänden sie eine Zufriedenheit,
die sie jetzt nicht kennen und die sie auf ihrer verbissenen Jagd
nach Geld und Vergnügen vergeblich suchen.
Wir Indianer können die Menschen immer noch lehren,
wie man im Einklang mit der Natur lebt.

Wolf

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Als ich ein Kind war, verstand ich
zu geben und zu teilen ;
seit ich zivilisiert wurde, habe ich
diese Tugenden verlernt.
Ich lebte ein natürliches Leben,
jetzt lebe ich ein künstliches.
Damals war jeder hübsche
Kieselstein für mich kostbar,
und ich hatte Ehrfurcht
vor jedem Baum.

Der Ureinwohner Amerikas
verband seinen Stolz
mit einer außergewöhnlichen Demut.
Überheblichkeit war seinem
Wesen und seiner Lehre fremd.
Er erhob niemals den Anspruch,
daß die Fähigkeit, sich durch Sprache
auszudrücken,
ein Beweis für die Überlegenheit
des Menschen
über die sprachlose Schöpfung sei;
ganz im Gegenteil,
er sah in dieser Gabe
eine Gefahr.
Er glaubte fest an das Schweigen -
das Zeichen vollkommener Harmonie.
Schweigen und Stille stellten
für ihn das Gleichgewicht
von Körper, Geist und Seele dar.

Wenn du den Indianer fragst:
"Was ist die Stille?",
wird er dir antworten:
"Das Große Geheimnis".
"Die heilige Stille ist Seine Stimme".
Und wenn du fragst:
"Was sind die Früchte der Stille?",
so wird er sagen:
"Selbstbeherrschung,
wahrer Mut und Ausdauer,
Geduld, Würde und Ehrfurcht."
"Hüte deine Zunge in der Jugend",
sagte der alte Häuptling
Wabashaw,
"dann wirst du vielleicht
im Alter deinem Volk
einen weisen Gedanken
schenken."

Falke

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LACHEN IST ETWAS SEHR HEILIGES,

besonders für uns Indianer. Für Menschen, die arm sind wie wir, die alles verloren haben,
die soviel Trauer und Tod ertragen mußten, ist das Lachen ein wertvolles Geschenk.
Als wir an den Krankheiten, die uns der weiße Mann brachte,
wie die Fliegen starben,
als man uns in die Reservationen trieb,
als die Essensrationen der Regierung nicht eintrafen und wir am Verhungern waren,
zu solchen Zeiten muß es ein Segen gewesen sein,
den Possen eines Heyoka (Spaßmacher) zuzusehen.

Biber

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Ich ging an den Ort wo meine Seele erstarkt.
Ich sah den Berg: seine Seele war fort.
Der Wind schrie durch Bäume die es nicht mehr gab.
Ich rief nach dem Bären, dem Wolf, nach dem Kojoten und dem Puma.
Sie sind nicht mehr da
sagte ein alter Mann
dessen alte graue Zöpfe der sterbenden Erde entgegenwuchsen.

Hirsch

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Im Jahr 1492 gab es in Europa keinen Flecken Erde,
der nicht vom König abwärts irgendeinem Besitzer gehört hätte.
Die meisten Leute waren enteignet und besaßen kein Land.
Im selben Jahr gab es in Amerika keinen Fußbreit Erde,
der irgend jemandes Eigentum war.
Für die Bewohner war das Land heilig.
Es wurde geliebt, aber niemals als Besitz angesehen; im Gegenteil,
die Menschen fühlten sich als Eigentum des Landes.
Geachtet wurde der Mensch, nicht sein Besitz.

Specht

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Als die Erde mit all ihren Lebewesen erschaffen wurde,
war nicht beabsichtigt, daß nur Menschen auf ihr Leben sollten.
Wir wurden zusammen denen in die Welt gesetzt,
die vier Beine haben, mit denen, die fliegen, und mit denen, die schwimmen.
All diese Lebewesen, auch die kleinsten Gräser und die größten Bäume,
bilden mit uns eine große Familie.
Wir alle sind Geschwister und gleichwertig auf dieser Erde.

Lachs

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LIEBT EURE KINDER

um ihrer selbst willen, nicht ihrer Leistungen wegen.

Braunbär

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VIELES IST TÖRICHT


an eurer sogenannten Zivilisation.
Wie Verrückte lauft ihr Menschen dem Geld nach,
bis ihr so viel habt, daß ihr gar nicht lang genug leben könnt, um es auszugeben.
Ihr plündert die Wälder, den Boden, ihr verschwendet die natürlichen Brennstoffe,
als käme nach euch keine Generation mehr,
die all dies ebenfalls braucht.
Die ganze Zeit redet ihr von einer besseren Welt,
während ihr immer größere Bomben baut,
um jene Welt, die ihr jetzt habt, zu zerstören.

Rabe

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DIE UREINWOHNER AMERIKAS

waren freundlich und sanft im Umgang mit ihren Kindern.
Wenn ein Kind etwas anstellte, wurde es nicht geschlagen,
sondern Eltern oder Großeltern erzählten ihm eine der alten Geschichten,
die immer eine Lehre enthielten. Körperliche Bestrafung mag in Erinnerung bleiben,
meist mit Groll verbunden,
lang nachdem der Anlaß für die Strafe vergessen ist.
Eine gute Geschichte jedoch kann einen Menschen das ganze Leben lang begleiten
und weiterwirken - davon sind zumindest die Indianer überzeugt.
Manche der ersten Geschichten, die Kindern erzählt werden,
handeln von Tieren, besonders von kleinen Tieren wie Waschbär und Fuchs,
Schildkröte und Kaninchen - Tiere, die klug sein müssen,
wenn sie überleben wollen
. Um Erfolg zu haben,
braucht man nicht unbedingt der Größte und Stärkste zu sein.

Schlange

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DIE ZWEIBEINER,

die Menschen,
vergessen allzu leicht die Gesamtheit der Schöpfungsgaben,
und in ihrem Egoismus scheinen sie es fast zu bedauern,
dass auch die anderen Geschöpfe ein Recht zum Überleben haben.

Eule

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Weißt Du, dass Bäume reden ?
JA, SIE REDEN.
Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst.
Aber die weißen Menschen hören nicht zu.
Sie haben es nie der Mühe wert gefunden,
uns Indianer anzuhören, und ich fürchte,
sie werden auch auf die anderen Stimmen in der Natur nicht hören.
Ich selbst habe viel von den Bäumen erfahren :
manchmal etwas über das Wetter, manchmal über Tiere,
manchmal über den Großen Geist.

Dakota

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Wenn ich tot bin,
steht nicht weinend an meinem Grab,
ich bin nicht dort unten,
ich schlafe nicht.
Ich bin tausend Winde, die wehen,
ich bin das Glitzern der Sonne im Schnee,
ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn,
ich bin der sanfte Regen im Herbst,
ich bin in der Morgenröte
der kleine Vogel, der zum Himmel aufsteigt,
ich bin das sanfte Sternenlicht in der Nacht.
Steht nicht weinend an meinem Grab.
Ich bin nicht dort unten,
ich schlafe nicht.

Azteken

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Für euch Weiße waren wir Wilde. Ihr habt unsere Gebete nicht verstanden. Ihr habt nicht einmal versucht, sie zu verstehen. Wenn wir der Sonne, dem Mond oder dem Wind unsere Loblieder sangen, beteten wir in euren Augen Götzen an. Ohne uns zu verstehen und nur, weil unsere Art der Anbetung anders war als eure, habt ihr uns als verlorene Seelen verdammt.
Wir sahen das Werk des großen Geistes in seiner ganzen Schöpfung: in Sonne, Mond, Bäumen, Bergen und Wind. Manchmal traten wir durch das, was er geschaffen hatte, an ihn heran. War das so schlecht? Ich weiß, dass wir aus ganzem Herzen an das höchste Wesen glauben und unser Glaube ist stärker als der vieler Weißer, die uns Heiden nannten. Die roten Wilden waren immer enger mit der Natur verbunden als die weißen Wilden. Die Natur ist das Buch jener großen Kraft, die ihr Gott nennt und die wir den großen Geist nennen. Was für einen Unterschied macht schon ein Name aus !"

Mohawk

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Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.

Abenaki

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Man verkauft nicht die Erde, auf der die Menschen wandeln.

Tatanga Mani

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Geh aufrecht wie die Bäume,
lebe dein Leben so stark wie die Berge,
sei sanft wie der Frühlingswind,
bewahre die Wärme der Sonne im Herzen,
und der große Geist wird immer mit dir sein.

Wilfred Pelletier

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Wo immer der Weiße Mann die Erde berührt hat, ist sie wund.

Tahca Ushte

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Freigebig wie eine Mutter ist auch die Erde. Ihr Mantel ist weit, ihre Schüsseln sind gefüllt. Auf der Decke der Mutter Erde ist Platz für alle Menschen.Der Mensch ist nur Verwalter, nicht Besitzer. Er muss sein Stück der Erde den Kindern geben. Sterbende lassen ihr Gewand zurück und nehmen nichts mit.Das ist das Erbe der Menschen: zu kommen, zu empfangen und zu verschenken.Kein Mensch kann seine Mutter besitzen. Keiner kann die Erde zu seinem Eigentum machen.

Cree-Indianer

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Die Brise des Meeres und die Morgenröte existieren, ohne dass jemand darum bittet. Der Rauch aus unserer heiligen Pfeife ist der Atem des Großen Geistes. Wenn wir beisammensitzen und die Pfeife rauchen, bilden wir einen Kreis, der ohne Ende ist und alles umschließt, was auf der Erde lebt."

Crazy Horse

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Wir verehren den Adler,
wir verehren die Schlange.
Unser Geist fliege hoch wie sein Flug,
doch unser Herz bleibe am Boden
wie die Brust der Schlange.

Navajo

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Was ist das Leben ? Es ist das Funkeln eines Glühwürmchens in der Nacht. Es ist der Atem eines Bisons im Winter. Es ist der kleine Schatten, der in den Gräsern wandert und sich bei Sonnenuntergag verliert. Du kannst den Regenbogen nicht haben, wenn es nicht irgendwo regnet.Tötet nicht die Bäume, macht nicht das Wasser unserer Flüsse trübe.

Lame Deer

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Weisst Du, dass Bäume reden? Ja, sie reden. Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst. Aber die weißen Menschen hören nicht zu. Sie haben es nie der Mühe wert gefunden, uns Indianer anzuhören, und ich fürchte, sie werden auch auf die anderen Stimmen in der Natur nicht hören. Ich selbst habe viel von den Bäumen erfahren: manchmal etwas über das Wetter, manchmal über Tiere, manchmal über den Großen Geist.

Pueblo-Indianer

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Mögen alle meine Fehler sich auf ihre Plätze begeben und möglichst wenig Lärm dabei machen.

Apachenkrieger

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Ein Volk ist so lange nicht erobert, wie die Herzen seiner Frauen stark sind. Dann aber ist es ausund vorbei - einerlei, wie mutig die Krieger und wie stark ihre Waffen auch sein mögen.

Eskimospruch

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Ich sage immer, was ich in meinem Herzen für wahr halte. Darum geht es. Wenn alle das verstehen könnten, würden sie wissen, wie ich mich fühle. Wenn andere Menschen sich ihre Kultur bewahren und weiter danach leben würden, wüssten sie um diese Dinge.
Manchmal sagen die Leute, ich würde wieder Indianer spielen. Oh, das ist traurig. Ich glaube nicht, dass ich Indianer spielen oder mich wie eine Indianerin aufführen muss. Ich bin eine. Ich bin so. Ich bin, wer ich bin. Und ich bin stolz.

Arapaho

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Wie lange leben wir auf Erden? Nicht für immer, nur eine kleine Spanne. Jade zerbricht, Gold wird zerdrückt, Quetzalfedern knicken. Nichts dauert auf Erden, alles lebt nur einen Hauch lang. Unsere Zeit ist geliehen, im Nu müssen wir sie hinter uns lassen.

Geronimo

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Alle Dinge der Schöpfung sind heilig. Jeder Morgen ist heilig, jeder Tag ist heilig, denn das Licht des Tages wurde von Wankan Tanka, unserem Vater gesandt. Bedenkt, daß alle Geschöpfe dieser Welt heilig sind und darum entsprechend behandelt werden wollen.

Inuit

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Mit Hilfe der Sonne wurde die Erde geschaffen. Die Erde und ich, wir sind eins. Der Eine, der das Recht hat, über das Land zu verfügen, ist der Eine, der es geschaffen hat.

Texas

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Die Bücher des Weißen Mannes genügten mir nicht... Der Große Geist hat mir die Möglichkeit gegeben, an der Hochschule der Natur zu studieren, die Wälder und Flüsse, die Berge und die Tierwelt.


Sitting Bull

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Im Leben eines Indianers gibt es keine schlechten Tage. Auch wenn die Zeiten noch so schwierig sind - jeder Tag ist gut. Weil Du am Leben bist, ist jeder Tag gut.

Utah

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Die Vögel verlassen die Erde mit ihren Flügeln. Auch die Menschen können die Erde verlassen, zwar nicht mit Flügeln, aber mit ihrem Geist.

Bear

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Wir Indianer leben in einer Welt der Symbole, Zeichen, Sinnbilder, in der das Spirituelle und das Gewöhnliche äußerlich das Gleiche sind. Für uns sind Sinnbilder Teil der Natur, Teil auch von uns selbst. Wir bemühen uns zu verstehen, nicht mit dem Verstand, sondern mit dem Herzen.

Arizona

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Geh aufrecht wie die Bäume, Lebe Dein Leben so stark wie die Berge, Sei sanft wie der Frühlingswind, Bewahre die Wärme der Sonne im Herzen und der große Geist wird immer mit Dir sein.

Nez Perce

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Im Haus des Langen Lebens, dort lebe ich. Im Haus des Glücks, dort lebe ich. Schöhnheit unter mir, dort lebe ich. Schöhnheit über mir, dort lebe ich. Schöhnheit rings um mich her, dort lebe ich. Ins Alter reisend, mit ihm lebe ich. Auf dem guten Pfad bin ich, auf ihm lebe ich.

Mesa-Verde-Nationalpark

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Wer etwas Wichtiges vorhat, sollte nicht lange Reden halten,

sondern nach ein paar Worten zur Sache kommen.

General-Custer

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Brüder wir wünschen den Frieden. Alle roten Menschen wünschen Frieden. Aber wo die Weißen hinkommen, da gibt es keinen Frieden, außer im Inneren unserer Mutter Erde.

Montana

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Das Land mit seinen Bäumen war den Weißen gleichgültig. Wir fällen keine Bäume, sondern nutzen nur totes Holz. Aber die Weißen sprengen die Bäume sogar aus der Erde und zerhacken sie. Überall, wo der weiße Mann die Erde berührt hat, hat sie Wunden.

Little-Big-Horn

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Wir wurden zusammen mit allen Geschöpfen auf diese Erde gesetzt. Alle diese Geschöpfe, auch die kleinsten Gräser und die größten Bäume, sind mit uns eine Familie. Wir sind alle Geschwister und gleich an Wert auf dieser Erde.

Flagstaff

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So vielfälftig sind die Wunder der Schöpfung, daß diese Schöhnheit niemals enden wird. Die Schöpfung ist hier. Sie ist genau jetzt in dir, ist es schon immer gewesen. Die Welt ist ein Wunder. Die Welt ist Magie. Die Welt ist Liebe. Und sie ist hier, jetzt.

Colorado

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Ihr sollt wissen, dass alles, was ihr braucht, Geschenke der Erde unten, des Himmels oben und der vier Winde sind. Wenn ihr euch gegen diese Elemente vergeht, wird es schlimme Konsequenzen für euch haben...

Alaska

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Wenn immer der rote Jäger auf seinen Streifzügen etwas erblickt, was eindrucksvoll und erhaben ist, verharrt er einen Augenblick in andächtigem Schweigen. Für ihn ist es nicht notwendig, einen von sieben Tagen zu heiligen, denn für ihn ist jeder Tag heilig.

Wapiti

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Das Wissen um die spirituelle Beziehung zum gesamten Universum ist ohne Bedeutung, denn Bewußtsein von irgend etwas ist nicht die Wirklichkeit jener Sache. Daß man von der Existenz der Liebe weiß, bedeutet nicht zu lieben.

Nevada

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Die drei schlimmsten Übel sind: Dummheit, Faulheit und Feigheit.

Grizzlybär

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Andere Religionen belehren ...

Unsere meint,

daß das Herz jedem Menschen seinen eigenen Weg zeigt.

Pueblo

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Wenn wir der Erde etwas wegnehmen, müssen wir ihr auch etwas zurückgeben. Wir und die Erde sollten gleichberechtigte Partner sein. Was wir der Erde zurückgeben, kann etwas so Einfaches - und zugleich so Schwieriges - wie Respekt sein. Die Suche nach Öl, Kohle und Uran hat der Erde bereits großen Schaden zugefügt, aber noch kann dieser Schaden wiedergutgemacht werden - wenn wir es wollen. Beim Abbau von Bodenschätzen werden Pflanzen vernichtet. Es wäre recht und billig, der
Erde Samen und Schößlinge anzubieten und dadurch wieder zu ersetzen, was wir zerstört haben. Eines müssen wir lernen: Wir können nicht immer nur nehmen, ohne selber etwas zu geben. Und wir müssen unserer Mutter, der Erde, immer so viel geben, wie wir ihr weggenommen haben.“

Mary Leitka

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Unser Land ist wertvoller als euer Geld. Es wird immer da sein. Nicht einmal Feuer kann es zerstören. Solange die Sonne scheint und Wasser fließt, wird dieses Land bestehen und Menschen und Tieren Leben spenden. Wir können das Leben von Menschen und Tieren nicht verkaufen, daher können wir auch das Land nicht verkaufen. Der Große Geist hat es für uns erschaffen, und wir dürfen es nicht verkaufen, denn es gehört uns nicht. Ihr könnt euer Geld zählen und es verbrennen, und ihr braucht dazu nicht länger als ein Büffel, der mit dem Kopf nickt, aber nur der Große Geist kann die Sandkörner und Grashalme dieser Ebenen zählen. Als Geschenk werden wir euch alles geben, was wir haben - alles, was ihr forttragen könnt, aber unser Land - niemals.

Cheyenne-Redensart

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Indian Spirit - Indianische Weisheiten